
Seit 50 Jahren Teil unserer Philosophie
Verkehrssicherheit gehört zu den Grundpfeilern der Unternehmenskultur von Renault. Sie ist Ausdruck einer Philosophie, die auf Respekt vor dem Leben basiert und Innovationen als Quelle menschlichen Fortschritts betrachtet. Jedes Jahr investiert der Autobauer über 100 Millionen Euros in Forschung und Entwicklung. Um seine Autos immer sicherer zu bauen ässt er über 350 Crash-Tests und 4500 virtuelle Crashs durchführen.
Renault hat mit einem Ansatz, der auf Unfallanalysen beruht, Standards in der Sicherheit des Automobils gesetzt. Das Ergebnis von fünfzig Jahren Forschung und Entwicklung sind Autos, die das Risiko von Unfällen und deren möglichen Folgen aktiv reduzieren. Renault kann eine Reihe von 12 Fahrzeugmodellen vorweisen, die im Euro NCAP-Crashtest mit der Höchstnote von 5 Sternen ausgezeichnet wurden.
Die Sicherheitspolitik von Renault beruht auf 4 Prinzipien :
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Vorbeugen: Renaults Engagement für die Verbesserung der Verkehrssicherheit beginnt bei der Unfallvermeidung. Um der Entstehung von Gefahrensituationen vorzubeugen, entwickeln unsere Ingenieure Instrumente, die dem Fahrer Aufgaben abnehmen – so dass er sich ganz auf die Straße konzentrieren kann. |
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Eingreifen: Fahrverhalten und Bremseigenschaften des Fahrzeugs sind fundamentale Faktoren, die die Fähigkeit des Fahrers, auf Notsituationen zu reagieren, stark beeinflussen. Sie bilden deshalb die Grundlage der Unfallvermeidung. In Extremsituationen kann Technik menschliche Fahrfehler ausgleichen. Renault entwickelt daher eine Vielzahl fortschrittlicher Assistenzsysteme, die dem Fahrer in schwierigen oder gefährlichen Situationen helfen, ohne ihm dabei die Kontrolle aus der Hand zu nehmen. |
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Schützen: Zunächst einmal schützt die Konstruktion des Fahrzeugs die Insassen, indem sie einen Großteil der bei einem Aufprall erzeugten Energie absorbiert.
Darüber hinaus verbessert der Einsatz besonders elastischer Stahlsorten die Funktion der Knautschzone. Das Renault-eigene Programmierte Rückhaltesystem der dritten Generation (PRS III) und die Sicherheitssysteme für die Fondpassagiere, einschließlich der Kindersitzsysteme (ISOFIX), bieten ein sehr hohes Schutzniveau. |
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Sensibilisieren: Da der Fahrer immer der entscheidende Faktor bei der Verkehrssicherheit sein wird, gilt der Schulung von Verkehrsteilnehmern die höchste Priorität. Als sozial verantwortungsvolles Unternehmen veranstaltet Renault seit vielen Jahren Schulungskampagnen für alle Altersgruppen.
Die weltweite Aktion «Sicherheit für alle» (International Safety for All Programme) wendet sich an Kinder, Jugendliche und junge Autofahrer. |
EuroNCAP ist ein renommiertes Konsortium aus zahlreichen europäischen Verbraucherschutzorganisationen, Automobilclubs, Regierungsstellen und dem International Automobilverband FIA. Um die passive Sicherheit von Autos zu testen führt es Crash-Tests an Serienfahrzeuge aus, die anomym im Handel gekauft wurden. Die Insassensicherheit wird in drei genormten Test ermittelt. Dabei können die Fahrzeuge maximal 37 Punkteund max. 5 Sterne erzielen.
Der Schutz des Insassen: eine starke Achse für die Marke
Die passive Sicherheit umfasst alle vom Konstrukteur eingesetzten Massnahmen und Mittel zum Schutz der Insassen und zur Verminderung der Verletzungen bei einem Unfall.
Heute sind alle Fahrzeuge der Angebotspalette serienmässig mit dem Renault Schutzsystem PRS ausgerüstet. Dieses setzt sich zusammen aus Airbags mit programmiert gesteuerter Rückhaltewirkung, Gurtstraffern, Gurtkraftbegrenzern und Kopfstützen mit optimierter Schutzwirkung. Dieses einzigartige System sorgt für eine bessere Energievernichtung während der brutalen Verzögerung bei einem Aufprall, die nicht selten Ursache tödlicher Verletzungen im Brustbereich ist. Die Belastung durch die Verzögerungskräfte bei einem Aufprall von 56 bis 60 km/h wird so auf lediglich 400 kg gesenkt ( ohne das Schutzsystem beträgt sie beinahe 900 kg.
Als Resultat dieser aktiven Massnahmen in Sachen Sicherheit hat die Organisation EuroNCAP dem neuen Laguna als weltweit erstem und einzigem Fahrzeug in diesem Jahr die Maximalnote von 5 Sternen verliehen ( nach dem Mégane (4 Sterne 1998 und sicherstes Fahrzeug seiner Kategorie), dem Espace (4 Sterne 1999 und sicherstes Fahrzeug seiner Kategorie), dem Clio (4 Sterne 2000) und dem Scénic (4 Sterne 2001).
Im neuen Laguna hat Renault überdies ein innovatives Rückhaltesystem eingeführt: Airbag und adaptiver Sicherheitsgurt . Dieses einzigartige System passt sich nicht nur der Heftigkeit des Aufpralls, sondern auch der Grösse des Fahrers an. Nach und nach sollen alle Renault Modelle damit ausgerüstet werden.
Wesentlich Fortschritte in Sachen aktiver Sicherheit
Zur aktiven Sicherheit zählt all das, was ( im Fahrzeug oder um das Fahrzeug herum ( dazu konzipiert ist, einen Unfall zu vermeiden. Sie verbindet zwei ebenso gegensätzliche wie untrennbare Parameter: das Fahrzeug und den Fahrer . Renault orientiert sich bei seinen Forschungen und der Entwicklung seiner Innovationen am Menschen und seinem Verhalten.
Von Renault durchgeführte Studien über das Verhaltern der Lenker beweisen: Viele bremsen vor einem unerwarteten Hindernis nicht energisch genug und verringern den Bremsdruck zu früh. Daher wurde ein System entwickelt, welches Notsituationen erkennt und dem Fahrer beim Bremsen assistiert.
Ein anderes Schlüsselelement der aktiven Sicherheit: das elektronische Stabilitätsprogramm ESP . Dieses System kontrolliert die Spur des Fahrzeuges und gleicht allfällige Differenzen aus, die es zwischen der vom Fahrer beabsichtigten Fahrtrichtung und dem tatsächlichen Spurverlauf feststellt.
Das von Renault in Zusammenarbeit mit Michelin entwickelte System zur Überwachung des Reifendrucks ist ebenfalls ein wichtiger Trumpf hinsichtlich aktiver Sicherheit. Es informiert den Lenker permanent über den Zustand des Reifendrucks. Eine Anzeige im Armaturenbrett gibt die Art des Fehlers und den betroffenen Reifen an: Das gelbe Symbol "Service" für einen falschen Reifendruck, der eine Kontrolle erforderlich macht, rot bedeutet "Stop" und zeigt einen schwerwiegenden Fehler an, und rot "Stop" mit einem Extrasymbol "Platzer" heisst, dass sofort angehalten werden muss, um den schadhaften Reifen zu ersetzen. Diese Information kann zusätzlich mittels synthetischer Sprache vermittelt werden. Das System ist auch in der Lage, beim Starten des Fahrzeuges oder in den verschiedenen Alarmstufen den genauen Wert des Luftdrucks in jedem einzelnen Reifen anzuzeigen.
Einen Schritt weiter mit der interaktiven Sicherheit
Indem Renault dem Lenker beim Fahren eine echte Assistenz bietet, ist das Unternehmen noch einen Schritt weiter gegangen und hat sich in die Welt der interaktiven Sicherheit begeben. Ein Mangel an Wachsamkeit oder fehlende Reflexe sind tatsächlich sehr oft die Ursache verschiedener Arten von schweren Unfällen wie beispielsweise Zusammenstösse auf Kreuzungen.
Renault konzentriert sich auf interaktive Systeme, die es ermöglichen, solche Mängel zu kompensieren: Geschwindigkeitsregler mit Abstandskontrolle, Stop & Go System oder auch Lenkhilfe. Zukünftige Modelle vermögen dank einer Kombination von Elektronik und Informatik die jeweilige Fahrsituation zu beurteilen (Wetter, Geschwindigkeit, Verkehr) und daraus abgeleitet ihr Verhalten anzupassen. Dies macht zum Beispiel der Geschwindigkeitsregler mit Abstandskontrolle, ein künstlicher Copilot, der das vorausfahrende Auto erfasst und die Geschwindigkeit in Abhängigkeit von der Distanz automatisch anpasst.
Die Sicherheit der Kinder: die Berücksichtigung der Besonderheiten der Kleinsten
Schon seit vielen Jahren stellt Renault sein Wissen und seine Erfahrung in Sachen Sicherheit auch in den Dienst der Kinder. Ein Kind ist nicht einfach eine erwachsene Person in der Verkleinerung, und die Erforschung seiner Bedürfnisse erfordert besondere Untersuchungen. Renault interessiert sich auf sehr genaue Art und Weise für Kinder, denn es sind nicht nur Passagiere mit einem besonderem Körperbau, sondern sie haben auch Wünsche, Ängste sowie einen Lebensrhythmus und ein Interesse am Autofahren, das ihrem Alter entspricht..
Heute entwickelt und testet Renault mit Hilfe technologisch hoch entwickelter Instrumente die unterschiedlichsten Rückhaltesysteme für jedes Modell der Palette. So profitieren alle Kinder von den neusten Innovationen in Sachen Sicherheit.
Um besser zu verstehen, wie Kinder bei einem schweren Zusammenstoss am wirkungsvollsten geschützt werden können, hat Renault zusammen mit 10 Partnern aus dem Automobilbau und von Hochschulen 1996 ein europäisches Forschungsprogramm namens CREST initiiert.
Um die augenblicklich rund 50 Millionen Kinder unter 12 Jahren in Europa vor Unfallrisiken zu bewahren, ist vor allem eines absolut unerlässlich: das Anschnallen! Doch dies allein genügt noch nicht ( man sollte auch wissen, wie man ein Kind sicher anschnallt und welches die effizientesten Sicherheitsdispositive sind.
Die europäische Bilanz stimmt jedes Jahr wieder nachdenklich: 80'000 Kinder verletzt, 1'000 auf unseren Strassen getötet. Eine Bilanz, die umso weniger zu tolerieren ist, als dass viele Verletzungen und Todesopfer hätten vermieden werden können: In Europa werden immer noch zu viele Kinder im Fahrzeug nicht angeschnallt. Nicht zu reden von denjenigen, die in schlecht oder überhaupt nicht fixierten Kindersitzen reisen, was die Gefahr bei einem Aufprall noch erhöht.
Man kann es nicht oft genug wiederholen: Ein Aufprall mit 50 km/h entspricht einem Sturz von einem dreistöckigen Gebäude. Anders ausgedrückt ( ein Kind im Fahrzeug nicht anzuschnallen ist genau so gefährlich wie wenn man es auf einer Dachterrasse ohne Geländer spielen lässt.
Es drängt sich also auf, sich der Bedeutung dieses Problems wirklich bewusst zu werden. Indem Renault beträchtliche Mittel in den Dienst eines eigentlichen Kreuzzuges für das Leben investiert, hat sich das Unternehmen klar in diese Richtung orientiert.
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