
8 Millionen
Dies ist gemäss der International Road Federation die Anzahl der Personen, die im Jahre 1994 bei einem Verkehrsunfall verletzt wurden. Im gleichen Jahr betrug die Anzahl Toter 322'000.
Europa figuriert dabei leider mit an der Spitze:
| Asien: |
125'000 Tote und 1'800'000 Verletzte |
| Europa: |
85'000 Tote und 2'100'000 Verletzte |
| Amerika: |
65'000 Tote und 3'900'000 Verletzte |
| Afrika: |
45'000 Tote und 385'000 Verletzte |
| Ozeanien: |
2'500 Tote und 34'000 Verletzte |
Die Ursache dieser Zahlen liegt oft in der Verantwortlichkeit der Autofahrer , doch auch die Kinder unterschätzen meist die Tragweite der Risiken, die sie eingehen. Hier einige Zahlen, die zum Denken anregen...
Die Kinder
Jedes Jahr kommen weltweit zwischen 20'000 und 25'000 Kinder im Alter von weniger als 15 Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben.
In der EU kommen jährlich 750 Kinder unter 15 Jahren im Auto ums Leben, 60'000 werden verletzt.
30% der in einen Unfall verwickelten Passagiere auf den Rücksitzen sind Kinder im Alter von weniger als 10 Monaten.
In Frankreich verunfallen mehr als die Hälfte der Kinder beim Überqueren der Strasse, und in 35% aller Fälle ereignet sich der Unfall auf einem Fussgängerstreifen. Beinahe zwei Drittel dieser Unfälle erfolgten in Situationen mit eingeschränkter Sicht aufgrund parkierter Fahrzeuge.
In 27% der Fälle geschah der Unfall im Beisein der Eltern und nah von zuhause.
In fast 50% der Fälle waren die Kinder nicht oder nicht richtig angegurtet.
Ein Kleinkind in den Armen einer erwachsenen Person auf dem Rücksicht ist im Falle eines Unfalles absolut nicht geschützt. Im Gegenteil: Bei einem Frontalaufprall mit 50 km/h auf ein festes Hindernis verwandelt die kinetische Energie ein Kind von 25 kg in eine Masse von 500 kg, was dem zwanzigfachen seines eigentlichen Gewichts entspricht.
Für Kinder bis zu 2 Jahren reduziert die Verwendung eines Kindersitzes mit dem Rücken in Fahrtrichtung die bei einem Aufprall auf den Hals einwirkenden Kräfte um beinahe 90%.
Für Kinder bis 4 Jahre und mit einem Gewicht bis 18 kg reduziert ein Sitz mit Gurten das Verletzungsrisiko gegenüber einem nicht angegurteten Kind ohne Sitz um 70%.
Bei schweren Frontalzusammenstössen erlitten 26% der Kinder zwischen 4 und 10 Jahren, die ohne Sitzerhöhung angeschnallt waren, ernsthafte Unterleibsverletzungen.
Die Verwendung einer Sitzerhöhung in Verbindung mit Gurten verhindert ein Herausschleudern des Kindes in 96% aller Fälle.
Die Lenker
70% der tödlichen Unfälle ereignen sich weniger als 25 km vom Abfahrtsort entfernt.
Passagiere auf den Rücksitzen, die bei einem allfälligen Überschlag des Fahrzeuges angegurtet sind, können mit einem rund 85% geringeren Risiko schwerer oder tödlicher Verletzungen rechnen.
Die durchschnittliche Reaktionszeit eines Autolenkers beträgt eine Sekunde. Bei 50 km/h in der Stadt hat man also bereits drei Fahrzeuge passiert, bevor man zu bremsen beginnt.
Der Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Unfall liegt auf der Hand: Wenn die Durchschnittsgeschwindigkeit um einen einzigen Kilometer reduziert wird, verringert sich die Anzahl Todesopfer um 4%.
Bei einem Alkoholwert von 0,5 Promille verdoppelt sich das Risiko eines tödlichen Unfalls, bei 0,8 Promille beträgt es das Zehnfache.
In Frankreich sind an Wochenenden nachts bis zu 30% der Autofahrer mit mehr als dem gesetzlich tolerierten Alkoholwert im Blut unterwegs.
In mehr als einem von drei tödlichen Unfällen ist Alkohol die Ursache.
Das nächtliche Verkehrsaufkommen in Frankreich beträgt lediglich 10% des gesamten Verkehrs, es ist jedoch die Ursache für 32% der Verletzten und 46% aller Todesfälle.
Analysen des Lenkerverhaltens haben gezeigt, dass bei einer Temperatur von mehr als 30 Grad im Fahrzeug die Unfallhäufigkeit um 30% steigt.
Nicht angeschnallt kann ein Zusammenstoss bereits ab 30 km/h tödlich sein.
Das Tragen der Gurte reduziert das Risiko, getötet zu werden, um mindestens 45%, das Risiko einer schweren Verletzung um 35%.
Renault und die Sicherheit
Das Budget für Forschung und Entwicklung beträgt im Durchschnitt 4,2% des Umsatzes. 1998 wurden die Investitionen auf rund 2,4 Milliarden Schweizer Franken (1,55 Milliarden Euro) erhöht. Im selben Jahr wurden 267 Patente angemeldet.
Im Versuchszentrum Lardy werden jedes Jahr 400 Fahrzeuge getestet.
In den Versuchszentren und Testlabors von Renault arbeiten jährlich 600 Spezialisten an der Verringerung schwerer Risiken.
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